Unsere Strategie Nachhaltigkeit zur Selbstverständlichkeit machen

Wir von C&A wollen Nachhaltigkeit zum Mainstream machen. Wir wollen, dass unsere Kundinnen und Kunden uns vertrauen, dass wir das Richtige tun. So können sie unsere Produkte kaufen und dabei sicher sein, dass diese transparent und mit Respekt für Mensch und Umwelt hergestellt wurden.

2015 haben wir unsere erste globale Nachhaltigkeitsstrategie bis 2020 aufgesetzt. Zu unseren Zielen zählten unter anderem die Einbettung der Nachhaltigkeit in unser gesamtes Unternehmen sowie der Ausbau unserer Führungsposition im Bereich Nachhaltigkeit in unseren Einzelhandelsmärkten. Neben der Umsetzung einer globalen Ausrichtung von C&A auf unsere übergeordneten Zielvorgaben haben wir auch Flexibilität bei der Erreichung der Ziele in unseren Einzelhandelsmärkten geschaffen, um die lokalen Bedürfnisse zu erfüllen und Innovationen voranzutreiben.

Messbare, ambitionierte globale Ziele basierend auf drei Säulen

Um unser Ziel, nachhaltige Mode selbstverständlich zu machen, zu erreichen, konzentrieren wir uns auf die Bereiche, die besonders wesentlich für unser Geschäft sind und mit denen wir die größte Wirkung erzielen können: unsere Produkte, unsere Lieferkette und das Leben der Menschen.

Globale Nachhaltigkeitsziele 2020

Nachhaltige Produkte

Wir wollen nicht, dass unsere Kundinnen und Kunden zwischen nachhaltig und nicht nachhaltig produzierten Produkten wählen müssen. Um dies zu erreichen, machen wir Nachhaltigkeit zu einem integralen Bestandteil des Designs und der Beschaffung unserer Kleidung. Wir konzentrieren uns auf nachhaltige Materialien – insbesondere bei Baumwolle, die den größten Anteil an unseren Rohstoffen ausmacht – und stellen sicher, dass beim Einkauf und der Herstellung unserer Kleidung Menschen, Umwelt und Tiere stets respektiert werden.

 

Wir arbeiten zudem mit der Branche zusammen, um einen gemeinsamen Trend auszulösen, der zu mehr Innovationen sowie weiteren Open-Source-Kreislaufprodukten für die Modeindustrie führt.

 

Erfahren Sie mehr über den Ausbau unserer nachhaltigen Produkte und unserer Zusammenarbeit

Erfahren Sie mehr über unseren Ansatz der Kreislaufwirtschaft

 

Nachhaltige Lieferkette

Die Bekleidungslieferkette ist komplex. Die Lieferkette von C&A umfasst rund eine Million Menschen, die für 722 Lieferanten mit mehr als 1.600 Produktionsstätten weltweit arbeiten. Das bedeutet, dass unsere Lieferkette, angefangen bei der Landwirtschaft, einen signifikanten Teil unserer Bilanz ausmacht – so beispielsweise 90 % unserer Wasserbilanz. Deshalb ist es so wichtig, unsere Lieferkette ins Zentrum unseres Handelns zu stellen. Wir konzentrieren uns in unseren Aktivitäten stark auf nachhaltige Landwirtschaft, fördern die soziale und ökologische Performance entlang unserer Lieferkette und setzen Innovationen ein, um das Produktionssystem zu revolutionieren.

 

Erfahren Sie mehr über unsere Entwicklung nachhaltiger Lieferketten

Lernen Sie mehr über unser Engagement für nachhaltige Landwirtschaft

 

Nachhaltiges Leben

C&A ist ein weltweit tätiges Modeunternehmen, das das Leben von rund 51.000 Mitarbeitern, einer Million Arbeiterinnen und Arbeitern und 100 Millionen Kundinnen und Kunden jedes Jahr beeinflusst. Was wir tun und wie wir es tun hat einen großen Einfluss auf viele verschiedene Personengruppen. Deshalb bestärken wir unsere Kunden darin, nachhaltigere Kaufentscheidungen zu treffen, fördern das Auskommen der Arbeiterinnen und Arbeiter in unserer Lieferkette und stärken das Engagement unserer Mitarbeiter als Nachhaltigkeitsbotschafter.

 

Erfahren Sie mehr über unsere Förderung eines nachhaltigen Lebens

Erfahren Sie mehr über unseren Einfluss auf das Leben der Arbeiter in unserer Lieferkette

 

Entwicklung unserer Strategie

Definition unserer wesentlichen Themen

2015 haben wir unsere aktuelle Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt, die auf einer detaillierten Wesentlichkeitsanalyse aufbaut, die im Folgenden zusammengefasst wird. Wir überprüfen dieses Mapping jedes Jahr, um sicherzustellen, dass neue wesentliche Themen und Auswirkungen identifiziert und in unsere strategische Überprüfung einbezogen werden.

 

Erfahren Sie mehr über unsere Wesentlichkeitsanalyse

 

Studien: Wir haben 40 wichtige Stakeholder interviewt, darunter Entwicklungsexperten, Forscher und Wirtschaftsführer. Wir haben unsere frühere Nachhaltigkeits-Performance überprüft, ebenso wie die Daten unserer Lebenszyklusanalyse (LCA) und Informationen, die wir in Befragungen von Kunden und Fokusgruppen erhalten haben.

 

Auswirkungen der Wertschöpfungskette: Wir haben gemeinsam mit externen Experten ein gemischtes LCA-Modell entwickelt, um die Wasser- und CO2-Bilanz unserer Wertschöpfungskette besser zu verstehen. Des Weiteren haben wir unsere sozialen Auswirkungen durch die Programme für eine nachhaltige Lieferkette und unsere Beurteilung der Auswirkungen auf die Menschenrechte ermittelt. 

 

Untersuchung: Um zu bestimmen, wo wir den größten Einfluss haben könnten, wurde der Erfolg von bestehenden C&A-Nachhaltigkeitsprogrammen überprüft und Industrietrends über einen Zeitraum von 15 Jahren prognostiziert. Wesentliche Initiativen wie die UN Sustainable Development Goals und die UN Guiding Principles for Business and Human Rights bildeten die Basis für diesen Prozess.

 

Strategie: Aufbauend auf den von uns identifizierten wesentlichen Themen haben wir unsere integrierte Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt. Sie baut auf drei Säulen auf: Nachhaltige Produkte, Nachhaltige Lieferkette und Nachhaltiges Leben. Wir wollen alle wesentlichen Themen angehen und in unserem Nachhaltigkeitsrahmenwerk einbringen. Weitere Themen wie Qualität, Produktsicherheit und verantwortungsvolles Marketing bleiben weiterhin Teil unseres Kerngeschäfts. 

 

Weitere Informationen über unsere wesentlichen Themen finden Sie auf unserer Seite Materialität.

Wir überprüfen und entwickeln unsere wesentlichen Themen und die entsprechenden Strategien kontinuierlich. Diese fortlaufende Überprüfung basiert auf unseren Fortschritten zur Erreichung unserer Ziele und den sich verändernden Rahmenbedingungen der Welt um uns herum. 2018 beeinflussten zahlreiche wichtige Entwicklungen unsere Strategie:

  • Rohingya-Krise in Myanmar und Bangladesch: Da die Flüchtlinge aus dem nördlichen Rakhaing-Staat aus Myanmar geflohen sind, hat C&A seine Einkaufsstrategie in Myanmar überdacht. Wir haben uns mit anderen Marken sowie der Regierung von Myanmar zu diesem Thema ausgetauscht. Wir kaufen weiterhin in Myanmar ein, beobachten die Situation aber sehr genau, um festzustellen, ob wir Anpassungen in unserer Strategie vornehmen sollten. Gleichzeitig verstärkt die C&A Foundation ihre Unterstützung für die wachsende Zahl an Flüchtlingen in Bangladesch.
    Erfahren Sie mehr darüber, wie wir für schutzbedürftige Arbeiter Sorge tragen
  • Zunehmender Fokus auf die Kreislaufwirtschaft: Da das Thema Kreislaufwirtschaft in der Modeindustrie immer wichtiger wird, haben wir uns dazu entschlossen, mehr Cradle to Cradle CertifiedTM Produkte zu entwickeln sowie in Kooperation mit Fashion for Good die Entwicklung von Kreislauf-Technologien voranzutreiben und deren Einsatz in unserer Lieferkette zu forcieren.
    Erfahren Sie mehr über unseren Ansatz der Kreislaufwirtschaft
  • Wissenschaftsbasierte Klimaziele: Um zu den Zielen des Pariser Abkommens zum Klimawandel beizutragen, wird C&A wissenschaftsbasierte Klimaziele gemäß der „Science Based Targets“ Initiative für unsere Wertschöpfungskette entwickeln, einschließlich unserer Scope 3-Emissionen. Wir haben damit begonnen, unsere Auswirkungen zu evaluieren, um uns weitere Ziele für die Zeit nach 2020 zu setzen.
    Erfahren Sie mehr über unsere Maßnahmen zum Kampf gegen den Klimawandel
  • UN Women's Empowerment Principles: Weil Frauen so wichtig für unser Geschäft sind – und den Großteil unserer Kunden, Mitarbeiter und Arbeiter in der Lieferkette ausmachen – entwickelten wir auf die einzelnen Regionen zugeschnittene Aktionspläne für die Gleichberechtigung und die Stärkung von Frauen in unseren Einzelhandelsmärkten.
    Erfahren Sie mehr über unser neues Engagement
  • Konzepte für faire Löhne und die Beseitigung ausufernder Arbeitszeiten: Arbeiter in der Bekleidungsindustrie müssen oft lange Arbeitszeiten hinnehmen, was zum Teil auf die Art und Weise zurückzuführen ist, wie Mode von den Marken eingekauft wird. In anderen Fällen wiederum möchten die Arbeiter mehr Stunden arbeiten, um ihre geringen Löhne aufzubessern. Wenn die Arbeiterinnen und Arbeiter faire Löhne erhalten, werden die Anreize, mehr Arbeitsstunden zu leisten, im Allgemeinen geringer. So sind die beiden Bereiche faire Löhne und Arbeitszeit in der Modeindustrie eng miteinander verknüpft. 2016 haben wir eine strikte Richtlinie entwickelt, damit übermäßig lange Arbeitszeiten verhindert werden. 2017 haben wir den Ansatz überprüft und festgestellt, dass wir noch nicht den Wandel einleiten konnten, den wir angestrebt hatten. 2018 konzentrierten wir uns auf Einkaufspraktiken und Supplier Ownership, um weitere Fortschritte im Hinblick auf dieses wesentliche Thema zu erzielen.
    Erfahren Sie mehr über unsere Maßnahmen zur Verhinderung ausufernder Arbeitszeiten
    Erfahren Sie mehr über unser Stakeholderengagement