Saubere Umwelt  Wasserverbrauch und CO2-Ausstoß weiter deutlich senken

Die Modeindustrie steht in jeder Lebensphase eines Kleidungsstücks vor ökologischen Herausforderungen, von der Landwirtschaft über die Bekleidungsproduktion bis hin zum Transport und dem Angebot in den Filialen. Unsere Verpflichtung zur Beschaffung von mehr nachhaltiger Baumwolle führt zu erheblichen Einsparungen bei CO2 und Wasser im Vergleich zu konventioneller Baumwolle. Da 67 % unserer Baumwolle heute nachhaltiger ist, gewinnt unsere Rolle beim Abbau der Auswirkungen auf die vorgelagerte Lieferkette an Gewicht.

Chemikalien

Klimawandel

Wasser

Abfall

Wir glauben, dass unsere strategischen Schwerpunkte auf wissenschaftlich fundierten Daten und Analysen beruhen sollten. 2017 haben wir das dritte C&A-spezifische Life Cycle Assessment (LCA) nach der kombinierten Methode abgeschlossen. Es enthielt unsere CO2- und Wasserbilanz ebenso wie eine Analyse unserer Auswirkungen auf den Klimawandel und das Wasserrisiko. Wir wollen zudem zuverlässige Bewertungs-Tools für Chemikalien und ein Umweltmanagement entwickeln – und so eine Null-Emission von schädlichen Chemikalien sowie weniger Umweltauswirkungen in der gesamten Branche ermöglichen. Wir verstärken unsere Anstrengungen weiter, etwa indem wir uns neue globale Ziele zur Reduzierung des Wasserverbrauchs bei der Rohstoffverarbeitung setzen. Außerdem bemühen wir uns, das Abfallaufkommen und den Wasserverbrauch in unseren eigenen Prozessen zu reduzieren und unseren Kunden Recyclinglösungen in den Filialen anzubieten.

Unsere Maßnahmen im Jahr 2017

Ein risikobasiertes chemisches Bewertungsprojekt in allen wichtigen Produktionsstätten und Wäschereien starten und ein Projekt aufsetzen, um den Ursprung der Chemikalien zu verstehen.

Das Nachhaltige Chemiemanagement Programm auf alle wichtigen Tier-1, Tier-2 und Tier-3 Lieferanten ausweiten.

Unsere Lebenszyklusanalyse (LCA) Methode verbessern, um unseren CO2- und Wasser-Fußabdruck sowie die Auswirkungen unserer Aktivitäten in diesen Bereichen besser zu verstehen.

Sich für die Entwicklung von wissenschaftlich fundierten Klimazielen engagieren.

Unsere Performance im Jahr 2017

Die Etablierung des Sustainable Chemicals Management (SCM) 

Wir sind 2016 mit 50 Textilfabriken in unserem SCM-Programm gestartet. Mittlerweile haben wir weltweit 348 Produktionseinheiten darin integriert, darunter alle wichtigen Textilhersteller, Wäschereien, Druckunternehmen und vertikal integrierte Unternehmen. In den nächsten zwei Jahren werden wir gemeinsam mit unseren Industriepartnern den Fokus von der Erhöhung des Abdeckungsgrads auf die Wirkungsverbesserung in drei Schlüsselbereichen verlagern:

  1. Inputmanagement – Identifizierung sicherer Chemikalien, Förderung der Einführung und Vermeidung des Einsatzes schädlicher Chemikalien.
  2. Prozessmanagement – Bewertung und Verifizierung von Chemikalienmanagement-systemen und -leistungen vor Ort.
  3. Outputmanagement – Nachweis der Aussonderung schädlicher Chemikalien aus dem Abwasser und öffentliche Dokumentation unserer Leistungen.

 

Im Jahr 2017 kommunizierte C&A weltweit sein SCM „Minimum Performance Standard and Rating System“ an die Partner seiner Lieferkette, um klare Erwartungen an deren Chemikalienmanagement zu formulieren. Der Standard und die damit verbundenen Leistungsanforderungen werden jährlich aktualisiert und orientieren sich dabei an den ZDHC-Vorgaben.


Chemikalien-Audits und das Higg 3.0-Pilotprojekt

Wir haben aktiv die Zusammenführung des ZDHC Chemical Management Audit und des Higg Index der Sustainable Apparel Coalition zum Higg Index 3.0 Facility Environment Module (FEM) unterstützt. Dies geht mit unserem Engagement für Instrumente und Standards in unserer Branche einher, mit denen wir Kosten und Komplexität in unserer gesamten Lieferkette reduzieren können.


Den Einsatz von Chemie sicherer machen

Wir haben mit anderen Marken und Stakeholdern an einem Projekt zur Früherkennung im Bereich Chemie gearbeitet. Hier wird ein risikobasierter Ansatz verwendet, um die bestmöglichen oder bessere Alternativen zu identifizieren und künftig zu nutzen. Wir haben zudem an der Entwicklung des ZDHC-Gateways mitgewirkt, einer von der C&A Foundation geförderten Plattform, die als globale Datenbank für umweltverträgliche Chemie und Abwassertests dient.


Verringerung des CO2- und Wasser-Fußabdrucks

2017 haben wir unser drittes Life Cycle Assessment (LCA) abgeschlossen, bei dem Daten zu CO2-Emissionen und zum Wasserverbrauch in der gesamten Wertschöpfung und Produktnutzung ausgewertet werden. Im Vergleich zu 2016 haben wir unsere CO2-Bilanz um 15 % verbessert. Dies ist auf eine Reduzierung der verwendeten Materialien (trotz mehr verkaufter Teile im Jahr 2017) und auf die Beschaffung von nachhaltigeren Materialien zurückzuführen.

Auch unseren Wasserverbrauch konnten wir im Jahr 2017 reduzieren: der Rückgang gegenüber 2016 betrug 14 %. Diese Einsparungen resultierten aus der Verringerung des Verbrauchs von blauem Wasser um 29 %, des Verbrauchs von grünem Wasser um 15 % und des Verbrauchs von grauem Wasser um 13 %.

Im Interesse weiterer Einsparungen haben wir uns 2017 zu neuen globalen Zielen für das Jahr 2025 verpflichtet. Wir wollen den Wasserverbrauch in der Verarbeitung unserer Rohstoffe um 30 % senken und ihn in den Filialen, Verteilzentren und Büros um weitere 10 % vermindern (Vergleichsjahr 2015).


Abfallfrei werden

2017 hat sich C&A dazu verpflichtet, bis zum Jahr 2025 keine Abfälle mehr auf Deponien zu entsorgen. Mit Produktlinien wie unserer 2017 entwickelten T-Shirts mit der Cradle to Cradle CertifiedTM Gold-Zertifizierung sind wir unserem Ziel einer Kreislaufmode wieder einen Schritt nähergekommen.

Mit wem wir zusammenarbeiten:

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