Unsere Strategie Nachhaltigkeit zur Selbstverständlichkeit machen

Wir von C&A wollen Nachhaltigkeit zum Mainstream machen. Wir wollen, dass unsere Kundinnen und Kunden uns vertrauen, dass wir das Richtige tun, sodass sie unsere Produkte kaufen können ohne sich Sorgen zu machen, wie sie hergestellt wurden.

2015 haben wir unsere erste globale Nachhaltigkeitsstrategie mit Zielen bis 2020 aufgesetzt. Damit soll Nachhaltigkeit in unsere Geschäftsaktivitäten eingebettet und unsere Führungsposition im Bereich Nachhaltigkeit in den C&A Regionen ausgebaut werden. Durch die Entwicklung dieser globalen Ausrichtung mit ehrgeizigen Zielen haben wir zugleich eine Flexibilität geschaffen, wie wir die Ziele in unseren Regionen erreichen können, um die lokalen Bedürfnisse zu befriedigen und Innovation voranzutreiben.

Unsere Aktivitäten übersetzt in messbare Ziele

Um unsere Vision von Mode mit einem positiven Beitrag umzusetzen, sind unsere Nachhaltigkeitsaktivitäten auf die Bereiche fokussiert, die besonders wesentlich für unser Geschäft sind und mit denen wir die größten Auswirkungen erzielen können – unsere Produkte, unsere Lieferkette und das Leben der Menschen. 

Nachhaltige Produkte

Wir wollen nicht, dass unsere Kundinnen und Kunden wählen müssen zwischen nachhaltig und nicht nachhaltig produzierten Produkten. Um sicherzustellen, dass wir diese Vision umsetzen können, ist Nachhaltigkeit ein integraler Bestandteil des Designs und der Beschaffung unserer Kleidung. Wir fokussieren uns auf nachhaltige Materialien – besonders Baumwolle, die den größten Anteil an unseren Rohstoffen ausmacht. Wir stellen sicher, dass beim Einkauf und bei der Herstellung unserer Kleidung Menschen, Umwelt und Tiere respektiert wurden.

Um unsere Ziele zu erreichen, müssen wir innerhalb der Branche zusammenarbeiten. Nur so können wir einen Trend dahingehend auslösen, dass mehr Innovationen sowie weitere Open-Source-Kreislaufprodukte für die Modeindustrie entwickelt werden.

Erfahren Sie mehr darüber, wie wir nachhaltige Produkte schaffen und die Zusammenarbeit ausbauen

Erfahren Sie mehr über unseren Ansatz der Kreislaufwirtschaft

Nachhaltige Lieferkette

Die Bekleidungslieferkette ist komplex: Die Lieferkette von C&A umfasst rund eine Million Menschen, die für 757 weltweite Lieferanten arbeiten, mit mehr als 2.000 Produktionseinheiten. Das bedeutet, dass unsere Lieferkette einen signifikanten Teil unseres Fußabdrucks ausmacht: beispielsweise 90 % unserer Wasserbilanz. Deshalb ist unser Fokus auf unsere Lieferkette so wichtig. Unsere größten Anstrengungen konzentrieren sich auf nachhaltige Landwirtschaft, die soziale und ökologische Performance unserer Lieferkette und wie Innovationen das Produktionssystem revolutionieren können.

Erfahren Sie mehr darüber, wie wir nachhaltige Lieferketten entwickeln

Lernen Sie mehr über unser Engagement für nachhaltige Landwirtschaft

Nachhaltiges Leben

C&A ist ein weltweit tätiges Modeunternehmen, das das Leben von 51.000 Mitarbeitern, eine Million Arbeiterinnen und Arbeitern und 100 Millionen Kundinnen und Kunden jedes Jahr beeinflusst. Was wir tun und wie wir es tun, hat einen großen Einfluss auf viele verschiedene Gruppen von Menschen. Deshalb bestärken wir unsere Kunden darin, nachhaltigere Kaufentscheidungen zu treffen, fördern das Auskommen der Arbeiterinnen und Arbeiter in unserer Lieferkette, stärken das Mitarbeiterengagement und machen aus ihnen Nachhaltigkeitsbotschafter.

Erfahren Sie mehr darüber, wie wir nachhaltiges Leben fördern

Erfahren Sie mehr über unseren Einfluss auf das Leben der Arbeiter in unserer Lieferkette

Entwicklung unserer Strategie

Definition unserer wesentlichen Themen

Wir haben 2015 unsere aktuelle Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt, aufbauend auf einer detaillierten Wesentlichkeitsanalyse. Die vier Schritte in der Entwicklung unserer Strategie werden unten zusammengefasst.   Wir überprüfen dieses Mapping jedes Jahr, um sicherzustellen, dass neue wesentliche Themen und Auswirkungen identifiziert und in unsere strategische Überprüfung einbezogen werden.

Erfahren Sie mehr über unsere Wesentlichkeitsanalyse

Research: Wir haben 40 wichtige Stakeholder interviewt, dazu zählten Entwicklungsexperten, Forscher und Wirtschaftsführer. Wir haben unsere frühere Nachhaltigkeits-Performance überprüft, ebenso wie die Daten unserer Lebenszyklusanalyse und Informationen, die wir in Interviews von Kunden und Fokusgruppen erhalten haben.

Auswirkungen der Wertschöpfungskette: Wir haben mit externen Experten zusammengearbeitet und so eine kombinierte Methode der Lebenszyklusanalyse (LCA) entwickelt, um die Wasser- und CO2-Bilanz unserer Wertschöpfungskette vollständig zu verstehen. Wir haben auch unsere sozialen Auswirkungen durch die Programme für eine nachhaltige Lieferkette und unsere Beurteilung der Auswirkungen auf die Menschenrechte ermittelt. 

Untersuchung: Um zu bestimmen, wo wir den größten Einfluss haben könnten, haben wir den Erfolg von bestehenden C&A Nachhaltigkeitsprogrammen überprüft und Industrietrends über einen Zeitraum von 15 Jahren prognostiziert. Wesentliche Initiativen wie die UN Sustainable Development Goals und die UN Guiding Principles for Business and Human Rights untermauerten diese Untersuchung.

Strategie: Aufbauend auf der Wesentlichkeitsanalyse haben wir unsere integrierte Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt. Sie baut auf drei Säulen auf: Nachhaltige Produkte, Nachhaltige Lieferkette und Nachhaltiges Leben. Wir wollen alle wesentlichen Themen adressieren und in unserem Nachhaltigkeitsrahmenwerk einbringen. Andere Themen wie Qualität, Produktsicherheit und verantwortungsvolles Marketing bleiben Teil unseres Kerngeschäfts.

Wir überprüfen und entwickeln unsere wesentlichen Themen und die entsprechenden Strategien kontinuierlich. Diese fortlaufende Überprüfung basiert auf unseren Fortschritten auf dem Weg zur Zielerreichung und den sich verändernden Rahmenbedingungen der Welt um uns herum. 2017 haben zahlreiche wichtige Entwicklungen unsere Strategie beeinflusst:

  • Rohingya Krise in Myanmar und Bangladesch: Da die Flüchtlinge aus dem nördlichen Rakhaing-Staat aus Myanmar geflohen sind, hat C&A seine Einkaufsstrategie in Myanmar überdacht. Wir haben uns mit anderen Marken und der Regierung von Myanmar zu diesem Thema ausgetauscht. Wir kaufen weiterhin in Myanmar ein, beobachten die Situation aber sehr genau, um festzustellen, ob wir Anpassungen in unserer Strategie vornehmen sollten. Die C&A Foundation unterstützt diese Region seit vielen Jahren und hat im Februar 2018 beschlossen, die philanthropische Arbeit in Myanmar auszusetzen und stattdessen die Förderung der steigenden Zahl der Flüchtlinge in Bangladesch auszuweiten.
    Erfahren Sie mehr über unsere Antwort auf die Flüchtlingskrise
  • Zunehmender Fokus auf die Kreislaufwirtschaft: Da das Thema der Kreislaufwirtschaft in der Modeindustrie immer wichtiger wird, haben wir uns dazu entschlossen, mehr Cradle to CertifiedTM Produkte zu entwickeln und in Kooperation mit Fashion for Good die Entwicklung von Kreislauftechnologien voranzutreiben und deren Einsatz in unserer Lieferkette zu forcieren.
    Erfahren Sie mehr über unseren Ansatz der Kreislaufwirtschaft
  • Wissenschaftsbasierte Klimaziele: Um zu den Zielen des Pariser Abkommens zum Klimawandel beizutragen, wird C&A wissenschaftsbasierte Klimaziele gemäß der ‚Science Based Targets‘ Initiative für unsere Wertschöpfungskette entwickeln, einschließlich unserer Scope 3 Emissionen. Wir haben damit begonnen, unsere Auswirkungen zu evaluieren, um uns weitere Ziele für die Zeit nach 2020 zu setzen.
    Erfahren Sie mehr darüber, wie wir den Klimawandel bekämpfen
  • UN Women’s Empowerment Principles: Weil Frauen so wichtig für unser Geschäft sind – und den Großteil unserer Kunden, Mitarbeiter und Arbeiter in der Lieferkette ausmachen – entwickeln wir seit 2017 Aktionspläne für die Gleichberechtigung und die Stärkung von Frauen für alle C&A Regionen.
    Erfahren Sie mehr über unser neues Bekenntnis
  • Ansätze für ausufernde Arbeitszeiten: Arbeiter in der Bekleidungsindustrie müssen oft lange Arbeitszeiten hinnehmen. Dies ist zum Teil dadurch bedingt, wie Mode von den Modeunternehmen eingekauft wird. 2016 haben wir eine strikte Richtlinie entwickelt, damit ausschweifende Arbeitszeiten verhindert werden. 2017 haben wir den Ansatz überprüft und festgestellt, dass wir noch nicht den Wandel einleiten konnten, den wir angestrebt hatten. 2018 werden wir uns auf Einkaufspraktiken und auf die Eigenverantwortung der Lieferanten fokussieren, um dieses wesentliche Thema weiter voranzutreiben.
    Erfahren Sie mehr darüber, wie wir ausufernde Arbeitszeiten verhindern

    Erfahren Sie mehr über unser Stakeholderengagement
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